logosyh     
    

SYH Absegeln 2017

Akt 1
8 Laser und 3 Opimisten waren dieses Jahr am Start. Bei Sonnenschein und immer zunehmendem Wind wurden Fleetraces ausgetragen. Bei den Lasern fanden zuerst Qualifizierungsläufe in 4er Gruppen, dann wurden in einer Challenge- und Championsleague die jeweiligen Sieger ermittelt. Im Gegensatz zu den Optimisten, welche sich alle über die ganze Zeit in ihrem Booten halten konnten, mussten ein paar Teilnehmer der Laserklasse nähere Bekanntschaft mit dem 14°C kalten Wasser machen.

Akt 2
Rund 40 SYHler fanden sich anschliessend zum Apéro auf dem SYH Gelände ein. Höhepunkt war das Eintreffen des neuen Bojenlegers, welches der Bootbauer Thomas Hasler persönlich auf dem Wasserweg zum Steg des SYH führte. Chris, der Sieger des Namenwettbewerbs für das neue Boot, erläuterte seine Gedankengänge, welche zum Namen SYHorse geführt haben. Umrahmt von Neptun wurde das Boot durch die Taufpatin Tiziana wie es sich gehört mit sprudelndem Schaumwein feierlich eingeweiht.

Akt 3
Kaum 300 m vom SYH entfernt fand der dritte Akt im Restaurant Seehaus statt. Ob Moules mit Pommes Alumettes, Geschnetzeltem vom Kalb mit Rösti oder Falaffelbällchen mit Quinoa, alle Anwesenden SYHler verbrachten einen gemütlichen Abend mit berauschender Seesicht und liessen das Segeljahr2017 gemeinsam ausklingen.

Die Rangliste

> Optimisten
1.    Yannick Wieland (SVT)
2.    Florian Trinkner
3.    Samuel Sellares

> Champions League Laser
1.    Risto Wieland
2.    Tim Wächter (Kandidat)
3.    Jarmo Wieland
4.    Claudia Wieland

> Challenge League Laser
1.    Nicolas Stössel
2.    Oliver Taylor
3.    Hansjörg Weimer
4.    Christian Schneider

[Fotos: Oliver Taylor; Text: Laurent Feuz]

 

420er PM

Tag 1 der 420er PM: Wechselhaft
Wechselhaftes Wetter und Winde prägten den ersten Tag der 420er PM. 18 Teams aus der ganzen Schweiz bauten ihre Boote bei herrlichem Föhn und Sonnenschein in Thalwil auf. Doch pünktlich auf das Skippermeeting fing der Föhn an zu schwächeln und ein erster Lauf konnte nicht gestartet werden. Dafür war es sonnig - bis der Wind auf Westen drehte, da näherten sich rasch die Wolken. Ein erster Start musste abgebrochen werden, weil das Feld noch arg weit weg war, danach gab es in drehenden Winden zwei Massenfrühstarts. Mit etwas stetigerem Wind und Black-Flag klappte es dann doch. Drei passable Läufe kamen zusammen, im Regen musste die vierte Wettfahrt abgebrochen werden. Nun gut - gemeinsames Essen im Clubaus der SVT ist ja auch nicht schlecht und schliesslich wurde es auch langsam dunkel. Morgen ist ja auch noch ein Tag. 

Tag 2. 420er PM: Passable Ausbeute
Erst einmal warten: Kein Wind am Sonntagmorgen. Dann kam leichter Westwind auf, und sofort ging es auf das Wasser. Der zweite Start klappte und ein recht schöner Lauf konnte gewertet werden. Selbst ein zweiter Lauf lag noch drin, auch wenn dieser am Schluss etwas abgekürzt werden musste - der Wind schlief ein. Wieder warten, wieder kam etwas Wind auf: Ein dritter Sonntagslauf war aber leider nicht mehr möglich, auf der zweiten Kreuz musste abgeschossen werden. "Jä nu": fünf Läufe waren für dieses Wochenende keine schlechte Ausbeute. An der Siegerehrung gab es jedenfalls viele zufriedene Gesichter. Dank an alle Helfer - es hat wieder Spass gemacht!
 

Nass aber glücklich

Das Martinstiftungssegeln 2017

Herzhaft biss sie in die heisse Bratwurst. Mit der rechten Hand umklammerte sie einen warmen Becher, in dem ihr vorher Tee eingeschenkt wurde. Sie schaute sich kurz um, winkte einer Kollegin am anderen Tisch zu und begann dann zu erzählen. „Es hat so fest geregnet, dass meine Hosen sofort nass wurden!“ Das gehöre halt zum Segeln dazu. Eine halbe Stunde zuvor sassen die meisten, die nun zufrieden ihre Wurst assen, auf Segelschiffen, mitten auf dem Zürichsee. Im Gegensatz zu letztem Jahr hatte es diesmal Wind. Dieser wurde allerdings von starkem Regen begleitet. Die Motivation auf den See zu gehen, war bei den meisten Teilnehmern aber trotzdem gross.

Getroffen hat man sich am Samstag, 9. September 2017. Zehn Boote standen bereit für eine kleine Nachmittags-Ausfahrt. Geregnet hat es seit dem Morgen und es sah auch nicht nach einer Aufhellung aus. Die Erfahrung zeigte aber, dass die Bewohner der Martinstiftung sich auch von solchen Wetterverhältnissen nicht abschrecken lassen. Pünktlich um 14 Uhr stand dann ein anschauliches Grüppchen im Club. Man blickte gespannt zu den vielen Booten, die am Steg angebunden waren. Nach einigen Informationen verteilten die Skipper Schwimmwesten. Einige Passagiere hatten keine Regenhosen dabei; Improvisation war angesagt. Am Ende fand sich für alle eine Lösung, sei dies mit Ersatzhosen, Ponchos oder übrige Schwimmwesten, die über die Beine gelegt wurden.

Wenig später legten die Segelschiffe nach und nach vom Steg ab. Bei den meisten blieben die Segel eingepackt – der Motor reichte vielen Passagieren aus für eine kleine Ausfahrt. So tuckerten einige Segelschiffe Richtung Erlenbach, wo die Bewohner ihre Martinstiftung vom See aus begutachten konnten. Detailliert wurde erklärt, wer in welchem Stock wohnt und welches Fenster zu welchem Raum gehört. Hätte man aus diesen Fenstern auf den See geschaut, man hätte sich wohl am Kopf gekratzt und gefragt: „Was um Himmels Willen machen diese Segelschiffe bei diesem Hundswetter auf dem See?“ Immer wieder kreuzten sich die Boote, was Gelegenheit gab, um sich zuzuwinken und zuzurufen. Ab und zu flitzte der „Schluuch“ mit Kapitän Bruno und seiner Crew vorbei – dann posierte man auf den Schiffen für Fotos. Nach einiger Zeit wurde wieder Kurs Richtung SYH genommen und die Boote legten wieder am Steg an. An Land loderte im Cheminée bereits ein wärmendes Feuer und auf dem Grill lockten feine Bratwürste. Schnell waren die Bänke gefüllt mit hungrigen Passagieren und Skippern.

Hier sass sie also, mit der Wurst in ihrer Hand und schaute dem Treiben zu. Auch die anderen erzählten, wie es ihnen ergangen waren auf den Schiffen – mitten im See in strömendem Regen. Die meisten waren nicht zum ersten Mal am Martinstiftungsegeln und erzählten vom letzten Mal, als die Sonne schien, es aber kein Wind hatte. Wie auch letztes Jahr, wurden nach der Bratwurst Cremeschnitten serviert, die der Segelclub Erlenbach spendiert hatte. Dafür gab’s natürlich Applaus. Nach diesem süssen Ende verabschiedete man sich mit den Worten, die jedes Jahr am Schluss fallen: „Bis zum nächsten Jahr.“

Text: Andi Wullschleger

SYH Junioren Wochenende

Am Wochenende vom 23. und 24. September haben 11 SYH Opti-Junioren zusammen mit den Trainern (Chris Dunkel, Alexander Engström, Philipp Sprecher, Markus Vetterli) an zwei Tagen den Saisonschluss 2017 gefeiert. Wir konnten 5 Läufe segeln. Dabei ging es bei recht unterschiedlichem Trainingsstand vor allem um "dä Plausch". Trotzdem verdient Robert Rybicki besondere Erwähnung: er hat alle 5 Läufe klar für sich entschieden!

Am Sonntag wurde bei Ghackets mit Hörnli und Öpfelmues die Rangverkündigung und der Saisonausklang gefeiert. Diesbezüglich geht an Maja Weimer ein grosser Dank - sie hat die ganze Küche im Alleingang geschmissen und es hat allen hervorragend geschmeckt. Dank geht auch an die Eltern der Junioren, welche uns am Sonntag besucht haben und Salat und Kuchen mitgebracht haben.

Viel Spass beim Durchblättern der nachstehenden Bilder - im Frühling 2018 geht es weiter!